Diakonie

Christinnen und Christen ist es wichtig, dass ihr Glauben nicht nur in Predigt und Gottesdienst sichtbar wird, sondern auch in der praktischen Hilfe für den Nächsten. Dies wird in dem Begriff "Diakonie" deutlich, da er von seinem griechischen Ursprung her (diakonia) alle Aspekte des Dienstes am Nächsten umfasst.

Die Diakonie ist der soziale Dienst der evangelischen Kirchen. Sie versteht ihren Auftrag als gelebte Nächstenliebe und setzt sich ein für Menschen, die am Rande der Gesellschaft stehen, die auf Hilfe angewiesen oder benachteiligt sind. Neben der tätigen Hilfe versteht sich die Diakonie als Anwältin der Schwachen und benennt öffentlich die Ursachen von sozialer Not gegenüber Politik und Gesellschaft.
(Quelle: Diakonie Deutschland)

Leitbild der Diakonie

Diakonie - damit Leben gelingt
Das Leitbild des Diakonischen Werks der Evangelischen Kirche in Deutschland will Orientierung geben, Profil zeigen, Wege in die Zukunft weisen. Wir in der Diakonie sagen damit, wer wir sind, was wir tun und warum wir es tun. Mit dem Leitbild beschreiben wir, wie Diakonie ist, und mehr noch, wie sie sein kann. Ob diese Diakonie von morgen Wirklichkeit wird, hängt von unserer Bereitschaft ab, das Leitbild gemeinsam mit Leben zu erfüllen. Wir nehmen uns vor, das Leitbild in unserer täglichen Arbeit vorzuleben, es verbindlich und überprüfbar zu machen. Wir verstehen es als Selbstverpflichtung. Das Kronenkreuz ist unser Zeichen.

Wir orientieren unser Handeln an der Bibel.

  • Wir nehmen den einzelnen Menschen wahr.
  • Darin sehen wir unseren Auftrag in der Nachfolge Jesu.
  • Wir schauen Not, Leid und Schwäche als Teil des Lebens ins Gesicht.
  • Wir wenden uns nicht ab, sondern lassen uns anrühren.
  • Dazu befähigen uns das Leiden und Sterben Jesu am Kreuz.
  • Seine Auferstehung schenkt uns den Glauben an die Überwindung des Todes.
  • Aus dieser Hoffnung handeln wir, auch in Krisen, die uns mitten im Leben begegnen.
  • Durch den Heiligen Geist ist sie in uns lebendig.

Unser Glaube spricht durch Taten. Er zeigt sich in der Art, wie wir tun, was wir tun. Wir geben weiter, was wir von Gott empfangen. Es ist das Besondere christlicher Auferstehungshoffnung, Bruchstückhaftigkeit als Teil und Kennzeichen menschlichen Lebens anzunehmen.

Wir leben in der Gewissheit, dass Gottes Wort uns mit der Hoffnung auf Überwindung allen Leides und des Todes dann aufrichtet, wenn wir am Ende sind.