Kreuzigung

„Vater, ich befehle meinen Geist in deine Hände“ Lukas 23, 46

Ein verwittertes gußeisernes Kreuz auf einem Erdhügel deutet das Geschehen vom Karfreitag auf Golgatha hin: die Kreuzigung Jesu. Verleumdung und Verrat, Spott und Verachtung, Schmerz und Tod kennzeichnen diesen Wegabschnitt im Leben Jesu. Auch die Dornenranke gibt davon Zeugnis. Mit einer Dornenkrone verspotteten die Soldaten Jesus (Johannes 19, 5)
Jesu Tod, das scheinbare Ende birgt jedoch einen neuen Anfang. Denn Gott überläßt seinen Sohn nicht dem Tode. Er macht einen neuen Anfang für alle möglich.

Auferstehung

„Was sucht ihr den Lebenden bei den Toten? Er ist nicht hier, er ist auferstanden.“ Lukas 24, 5+6

Der Herr ist auferstanden. Er ist wahrhaftig auferstanden. Halleluja. Dieser Osterruf geht um die Welt.
Eine üppige Vielfalt an blühenden Pflanzen geben Zeugnis davon: Das Leben ist nicht mit dem Tode zuende, sondern uns ist das ewige Leben verheißen. An der Kirchenwand rankt sich ein Weinstock empor, der uns die Worte Jesu in Erinnerung ruft: „Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht; denn ohne mich könnt ihr nichts tun.“ (Joh 15, 5)
...“Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.“ (Matthäus 28, 20)
Damit werden wir in das Leben entlassen und tragen hoffentlich selbst die Begeisterung und die Lebensfreude weiter über das, was uns in Ewigkeit verheißen ist.
Paul Gerhard dichtete im 17. Jahrhundert sein berühmtes Lied „Geh aus mein Herz“. In der 14. Strophe heißt es: „Mach in mir deinem Geiste Raum, dass ich dir wird ein guter Baum und lass mich Wurzel treiben. Verleihe, dass zu deinem Ruhm ich deines Gartens schöne Blum und Pflanze möge bleiben.“

BILDER (1)

WEITERE INFORMATIONEN

Zur Raum- und Gartengestaltung:

Christen sind heute auf allen sieben Kontinenten vertreten. Sieben charakteristische Pflanzen symbolisieren die Kontinente Asien, Afrika, Nord- und Südamerika, Australien, die Antarktis und Europa. Unsere Heimat ist durch die Birke vertreten.
Bänke laden zum Verweilen ein und die Taube steht für die Spiritualität, für den Heiligen Geist, der die Gemeinde Jesu zusammenführt.
 

Theologischer Entwurf:
Pastor Falk Rohland, i.R.

Gartenarchitektur:
Dipl.Ing. H. Dunkler-Gronwald